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News über "Helike" archäologische Forschung  

Internationaler Wettbewerb zur Vertonung für ein Oper
 eines in Altgriechisch geschriebenen Librettos
über die versunkene antike Stadt "Helike"
und ihre bald zu erwartende Entdeckung
 mit dem
  Triumph der archäologischen Forschung


Neu! Auf vielfachen Wunsch Einsendeschluss verlängert bis 15 Sept. 2010

Kompositionswettbewerb 2009/2010

Oper

„HELIKE ATHANATOS“

„Helike – Unsterbliche“

- Triumph der Archäologie -

 

 

„Hellenikon Idyllion“, die musisch-kulturelle Stätte an der Nordwestküste der Peloponnes in Griechenland, veranstaltet zu Ehren des Forschungsprojekts zur Ortung und Ausgrabung der berühmten antiken Stadt Helike in der Nähe des griechischen Egion an der Nordwestküste der Peloponnes einen Kompositionswettbewerb zu einem bereits verfaßten Opernlibretto.

Unser Wettbewerb soll diejenigen zur Teilnahme motivieren, die - wie wir - aus Liebe und aus Enthusiasmus in dieser Idee, in diesem Ziel, eine eigene Herausforderung sehen, die sie sich selbst zum Geschenk machen. Allen diesen helfen wir nach unseren Möglichkeiten, ihr Werk aufzuführen und zusammen zu feiern. Den Siegern und allen Teilnehmern soll ein Olivenkranz Motivation sein, weil sie zuerst vor allem ihr eigenes Werk geliebt haben.
 
Ziel des Wettbewerbs ist es, das Libretto kompositorisch umzusetzen. Die Geschichte entstammt einer Idee von Andreas Drekis, Gründer des Hellenikon Idyllion, die literarisch und textlich in altgriechischer Sprache von Franz Knappik, M. A. Philosophie, Griechisch und Musikwissenschaft (LMU München), realisiert wurde. 

Im Jahre 1990 wurde in der Region von Egion auf der Nordwestpeloponnes mit archäologischen Forschungen nach der versunkenen Stadt Helike begonnenen. Die Stadt wurde im Jahre 372 v. Chr. höchstwahrscheinlich sowohl durch ein Erdbeben als auch durch eine anschließende Überflutung vernichtet. Pausanias erwähnte ca. 500 Jahre später in seinem Buche „Griechenlandrundreise“,  jene Ruinen auf dem Meeresgrund gesehen zu haben und verfaßte eine ausführliche Erzählung über diese Stadt samt deren Bewohner. Über den Untergang Helikes berichteten mehrere damalige Schriftsteller. Für mehr Informationen klicken Sie auf den entsprechenden Teil unserer Webseite  http://www.idyllion.gr/NewsD.htm

 

Die seit nunmehr fast 20 Jahren immer noch vergeblich gesuchte, doch durch die neu herausgefundenen Indizien  der letztjährigen Forschungsergebnisse inzwischen absehbare Entdeckung der aus der klassischen Epoche stammenden Stadt mit dem großen, schriftlich bezeugten Poseidontempel, dessen Bronzestatue des Poseidon sowie der Agora gab den Anstoß zur Verfassung des Opernlibrettos.

 

Zum einen wird die Geschichte eines Liebespaares in der Antike erzählt, das das Erdbeben und die tragische Zerstörung seiner Heimatstadt samt der Auslöschung all ihrer Bewohner überlebt, zum anderen finden die geistigen Freuden des antiken Symposions und die Liebe Beachtung. Dramaturgischer Wendepunkt ist der Wechsel in die „Zukunft“, unserer Gegenwart, als 2.500 Jahre später ein Archäologenteam die versunkene Stadt sucht. Diese Suche wird durch ein zweites, nicht so starkes Erdbeben zwar erschüttert, im gleichen Moment aber erscheint nach Einbruch einer Erdwand, genau dort, wo die griechische Archäologin gerade forscht, eindrucksvoll ein Teil der Ruinen des Tempels, schliesslich auch die Statue des Gottes Poseidon. Der Erfolg der langjährigen beharrlichen Ausgrabungsversuche steht an: Die gesamte Stätte wird freigelegt. Mit einer großen, triumphalen Feier an dieser langersehnten Fundstelle zu Ehren der Archäologie und der klassischen griechischen Kultur endet mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen die Oper.

 

Der Kontrast zwischen antiker, fiktiver Geschichte der Stadt einerseits sowie der modernen, wissenschaftlichen Ausgrabungsarbeit andererseits, die mit der Aufdeckung Helikes zur Anpreisung der Archäologie Anlass gibt wie auch das im Handlungsstrang integrierte persönliche Schicksal eines Liebespaares, deren Liebesgeschichte die Geschehnisse der Zeit überdauert, zeichnet das spannende Libretto aus.

 

Die Lieder und Chöre in Altgriechisch sowie die Darstellung des damaligen philosophischen Symposions vermögen die Schönheit jener Sprache und die eindrucksvolle Kraft des freien Geistes zur Geltung zu bringen. Um sprachliche Barrieren zu vermeiden und um ein Aufführen in anderen Sprachen zu ermöglichen, liegt das Libretto bisher in Englisch, Deutsch, einschließlich phonetischer Umsetzung des Altgriechischen in lateinischer Schrift vor. Zum Arbeiten sind demzufolge keine Griechischkenntnisse vonnöten. Auf der Webseite www.idyllion.gr lässt sich ausserdem ein akustischer Eindruck eines Librettoauszugs auf Altgriechisch gewinnen. Wer an der Teilnahme des Wettbewerbs interessiert ist, bekommt von uns das gesamte Libretto in phonetischer Form mittels lateinischer Schrift (Erasmus-Aussprache) wie auch mehrere wichtige  Sprachaufnahmen des Stücks.

 

Von den Bewerbern wird erwartet, Ästhetik und Dynamik der altgriechischen Sprache und Kultur imposant umzusetzen. Ob ausschliesslich altgriechische oder moderne (neugriechische?) Klänge oder eine Kombination: Den oben beschriebenen Kontrast aus Alt und Neu musikalisch umzusetzen und die harmonische Zusammenfügung von Vergangenheit und Moderne in der Komposition ist als besondere künstlerische Herausforderung zu betrachten. Es ist erwünscht, dass die beiden für den Handlungsstrang und den Ausgang der Geschichte entscheidende Naturgeschehen, die zwei Erdbeben mit ihrem unterschiedlichen Ausmass kompositorische Markpunkte bilden. Auch die Integration aussermusikalischer Spezialeffekte, z. B. durch Elektronik, wären denkbar.

 

Sollten Sie sich ernsthaften Interesses entscheiden, diese Geschichte zu einer Oper/Singspiel zu vertonen, wird Ihnen das gesamte Libretto zugesandt. Sämtliche Wettbewerbsbedingungen finden Sie im Anschluß.

 

Der Wettbewerb ist offen für KomponistInnen jeglichen Alters und jeglicher Nationalität. Das eingereichte Werk muß bis zum 15. September 2010 eingesandt und darf vor diesem Termin noch nicht öffentlich aufgeführt worden sein. Die Einreichung hat anonym per Einschreiben zu erfolgen.

 

Das eingesandte Kuvert muss enthalten:

- die mit einem Kennwort gekennzeichnete Partitur (3 Exemplare),

- 1 verschlossenes Kuvert mit Namen, Adresse, Lebenslauf, einem aktuellen Photo des Komponisten sowie seiner Erklärung, alleiniger Urheber der eingereichten Komposition zu sein. Auf dem Kuvert ist das Kennwort der Partitur zu vermerken.

 

Die Besetzung sollte an die Mindestgrösse eines klassischen Sinfonieorchesters angelehnt sein.

 

Dauer der eingereichten Komposition: 90 - 120 Minuten

 

Preise:

1. Preis: Uraufführung der Oper nach Möglichkeit in Griechenland oder anderswo und Anreise des Komponisten nebst 2-wöchiger Unterkunft und Vollpension für zwei Personen im „Hellenikon Idyllion“, Selianitika / Egion, Griechenland.

 

2. Preis: 2-wöchige Unterkunft und Vollpension des Komponisten mit Begleitperson im „Hellenikon Idyllion“.

 

3. Preis: 1-wöchige Unterkunft des Komponisten und Vollpension mit Begleitperson im „Hellenikon Idyllion“.

 

 

Im Falle einer Prämierung hat der Komponist das Aufführungsmaterial zur Verfügung zu stellen.

 

Die Jury kann bestimmen, einzelne Preise nicht zu vergeben. Sie hat aber auch die Möglichkeit, Sonderpreise zu vergeben, z.B. für einzelne Teile des Werkes, oder nicht mit einem Preis ausgezeichnete Werke zur Aufführung zu empfehlen. Wir werden uns bemühen, prämierte Werke uns bekannten Ensembles zur Aufführung vorzuschlagen.

 

Außerdem werden in diesem Jahr viele Dirigenten gefragt (auch diejenigen von Jugendorchestern und –chören), ob sie bereit wären, die Oper sowohl im Heimatland des Komponisten aufzuführen und/oder ins „Hellenikon Idyllion“ zu kommen und auch in anderen griechischen Städten bzw. antiken Theatern die Oper unter unserer organisatorischen Mithilfe aufzuführen. Interessenten werden die besten 6 bis 10 prämierten Vertonungen zur Auswahl gesendet, um nach ihren Orchester- und Chorbesetzungsmöglichkeiten und eigener Ästhetik das ihnen passende Werk auszuwählen, zu üben und aufzuführen.

 

Im Falle eines Erfolges der prämierten oder zur Aufführung empfohlenen Kompositionen wird der Ausrichter des Wettbewerbs und der Librettist an der Verwertung und Vermarktung nach dem Urheberrecht angemessen beteiligt.

 

Einsendeschluss: 15.09.2010 (Datum des Poststempels).

Die Einsendung hat schriftlich zu erfolgen. (Adresse siehe unten)

Jury-Sitzung: Ende September 2010.

 

Jury:
Werner Schulze,
Professor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Komponist, Österreich

Alois Springer, Dirigent, Deutschland

Spyros Mazis,  Komponist , Griechenland

 

Andreas Drekis, Jury-Vorsitz und Idee/Konzept,

Gründer und Leiter der internationalen musisch-kulturellen Begegnungsstätte „Hellenikon Idyllion“, Griechenland

 

Textliche und literarische Umsetzung „Helike Athanatos“:

Franz Knappik, M. A. Philosophie, Griechisch und Musikwissenschaft (LMU München), Deutschland

 

Auskünfte und Wettbewerbs-Einreichungen:

Andreas Drekis

Hellenikon Idyllion

Kyanis Aktis 20

25100 Selianitika / Egion

Griechenland

Tel: 0030-26 910/72 488

Mobil: 0030 - 69 72 26 33 56

e-mail: hellenikon@idyllion.gr

Internet http://www.idyllion.gr
 

Mehr Informationen über "Helike" click deutsch news.

Mehr Informationen über die Komposition bei mail Andreas Drekis

Hier finden Sie manche Partien des Librettos in altgriechischer Sprache  mit lateinphonetischer (lesen und höhren) Ausprache
und ins Deutsch übersetzt


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Announcement for 2010:

Spectacular project in July 2010 in Hellenikon Idyllion:

We have about 180 students from a secondary school in Germany/Stuttgart (conductor: Mrs. Andrea Amann) here from the 10th to 17th July in Hellenikon Idyllion, where they practice their work and afterwards perform "Sommernachtstraum"/"summer night dream" of Shakespeare/Mendelssohn in our garden and stages, but also in bigger cities e.g it is planned to organize a concert in the ancient theatre of Patras.

 

 

Internationale Wettbewerbe der letzten Jahren

ausgeschrieben von Hellenikon Idyllion und Andreas Drekis und vieles mehr

 

 Internationaler

 
Kompositionswettbewerb 2003/2004

 

 Sinfonische Musik für das  Pentathlon

 

mit Texten von Pindar


 

zu Ehren des griechischen Dichters Pindars

und der  Sieger-Athleten in den Wettkämpfen
 
in Olympia, Nemea Pythia und Isthmia

des antiken Hellas

 

Internationaler Kompositionswettbewerb -


zu Ehren des griechischen Dichters Pindar

und der Olympiasieger  des antiken Hellas

Die Ergebnisse
 

Mit Fotos und Aufführungsvideos

und vieles mehr

 

Einundzwanzig Kompositionen aus elf Nationen - Brasilien, Kanada, USA, Australien, Japan,
 

 Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien,

 Österreich und Spanien - wurden eingereicht. Die Jury tagte am Samstag,

 dem 12. Juli 2003, unter Vorsitz des Wettbewerbinitiators Andreas Drekis

 im Hellenikon Idyllion. Der Jury gehörten Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich und Griechenland an.

Einstimmig wurden ein erster, zwei zweite und weitere Preise vergeben:
 

1.      Preis:    Andrew Michael March (London, Großbritannien)
           - 5 Songs of Pindar für Sopran Solo, Chor und Orchester -

(1 oder 2 Piano, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten in Bb, 2 Bassoons,
 4 französische Hörner, 2 Trompeten in Bb, 2 Trompeten, Bass Trompete, Tuba, Pauken, Bass Trommeln, 4 Low Tom-tms, Crash cymbals,
 medium Stand-mounted suspended cymbal, Triangel, Großes Tam-tam, Larghe Thunder Sheet, Fine grade Sandpaper Blocks, fine Bead Maracas, Crotales, Chimes, Glockenspiel, Xylophon, Harfe, Violien, Violas, Violoncello, bouble basses)

2.      Preis:    Ken Ito (Tokyo, Japan)
           - Choreia Pteroessa („Fliegender Chor“) - für Tenor Solo,

Chor und Orchester -

(Flöte, Piccolo, Oboe, Corno Inglais, 2 Klarinetten in Bb, Bass,
Kontrabass, 4 Hörner in F, 2 Trompeten in C, 2 Tenor Trompeten,
 Bass Trompete, Bass Tuba, Pauken, 2 suspended cymbales,
1 anvil, 1 sistre, 1 Triangel, chromatic cymbales antiques

 im Wasserbad, Glockenspiel, Xylophon, Vibraphone (ohne Motor,
aber mit double-bass bow), marimba, 1 Paar von kleinen crush cymbales,

1 kleines Tam-tam, 2 tom-toms, 2 caw-bells, 1 Triangel, 1 chromatic tubular bells, 1 Paar von großen crush cymbales, 1 gran cassa, 1 tam-tam grave,

1 snar drums, 1 Paar Bongos, 1 Paar von Congas, 1 Triangel, 1 chromatic tubular bells, Celesta, Pianoforte, Harfe, wood winds, Brass, Strings)

2.      Preis:    Shigeru Kan-no (Fukushima, Japan - Hilgenroth, Deutschland)
           - Millenium Soldier III “ Hymnen Pindars“ für Chor und Orchester -

(2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagott, 4 Hörner in F,

 2 Trompeten in C, 2 Tenor Trompeten, Bass Trompeten, Tuba,

 Pauken, metall Percussion, Violinen, Viola, Violincello, Kontrabass)

Ein Sonderpreis ging an Aaron David Miller (Bowling Green, Ohio, USA)

- Five Hymns of Pindar für Sopran Solo, Tenor Solo, Chor und Orchester.
(2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten in Bb, 2 Basssoons,  4 Hörner in F, 2 Trompeten in Bb, 3 Trompeten, Tuba, 4 Pauken, Glockenspiel, chimes, suspended cymbal, Tam-tam, Bass drums, Tom-toms, sleigh bells,
 Triangel, Bell tree, Crotales, Snare Drums, Violinen, Violas, Cellos,  Bässe)
 

Den Sonderpreis für junge Komponisten erhielt

Enrique Hernandis Martínez (25 Jahre, Cárcer/Valencia, Spanien)
- The Musical Games 2004 für Chor und Orchester.(Flöten, Oboe,
Klarinette, Fagot, Trompeten, Tuba, Pauken, Violine, Bratsche, Violoncello, Kontrabass)
 

Zusätzlich zur Aufführung empfohlene Werke:

Gerold Amann (Schlins, Österreich)

- Olympias Agona, humanistisches Stück für Sprecher, Chor (4 Mimen)

und Orchester; (2 Flöten; Oboe, Klarinette, Fagott, 3 Hörner, 2 Trompeten,

 2 Posaunen, Tuba, Pauken, Violinen, Bratsche, Violoncello, Kontrabässe, Prekussion)
 

Dinos Constantinides (Athen,Griechenland - Baton Rouge, LA, USA)

- Hellenikon Idyllion für Sprecher und Orchester

Claude Lachapelle (Gatineau, Québec, Kanada)
- Olympic Music für Sprecher und Orchester (Piccolo, Flöte, 2 Oboen,
2 Klarinetten in Bb, 4 Hörner in F, Trompete in D, Trompete in C,
3 Trompeten, Tuba, 4 Pauken)
 

Spiros Mazis (Athens, Griechenland)

- Pindar´s Hymns für lyrischen Sopran, gemischten Chor und Orchester
(2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Trompeten in Bb, 2 Trompeten, Percussion, Violinen, Violas, Violoncellos, Kontrabass)


Tina Ternes (Ludwigshafen, Deutschland)

- Five Rings für Solosänger, Chor und Orchester (2 Flöten, 2 Oboen,

2 Klarinetten, 2 Trompeten, 2 französischer Hörner, 2 Trompeten,

Tuba, 4 Pauken, Percussion, )

John White (Denver, Colorado, USA)

Hymns of Pindar für SATB Chor und Orchester (Piano, 2 Flöten, 2 Oboen,

 2 französische Hörner, 2 Trompeten in C, 2 Tenor Trompeten, Bass Trompete, Tuba, Pauken, Percussion)                                                                                                                                     

Die Jury war beeindruckt vom allgemein hohen Niveau der eingereichten Kompositionen. Insgesamt gesehen setzten die Werke die Wettbewerbsaufgabe, der Gegenwart die antiken olympischen Spiele präsent werden zu lassen,in hervorragender Weise um.
 

Hellenikon Idyllion sprach mit dem Jurymitglied Werner Schulze,

Professor für Musik und Kunst an der Universität Wien,

über das Ergebnis des Kompositionswettbewerbes.

 

Auszug aus dem Interview:

 

......Mit welchen Kriterien bewertete die Jury die eingereichten Werke?

SCHULZE: Wir legten auf mehrere bestimmte Eigenschaften wert,
wie beispielsweise dass die fünf antiken Disziplien Lauf, Weitsprung, Diskus,

 Speerwurf und Ringkampf wirkungsvoll umgesetzt wurden, dass die Metrik

von Pindar´s Text ins musikalische übertragen wurde, wie das Orchester,

der Chor oder der Sprecher behandelt wurden und wie die Qualität

der Komposition im allgemeinen war.

Wir bevorzugten keinen speziellen Stil, wichtig aber war es zu versuchen

einen neuen Weg einzuschlagen. Wir bewerteten ob der Komponist fähig war,
indem er dieses Thema bearbeitete, eine eigene Meinung zu entwickeln und

ob er den Mut hatte seine eigene Sprache nicht nur zu finden sondern sie auch anzuwenden. Desweiteren war es wichtig, dass Personen, die an Musik

interessiert sind, einen Zugang zu der musikalischen Darstellung des Themas

 finden können. Das zu Populäre oder auf der anderen Seite

 das zu Avant-gardistische war weniger gefragt............

(das ganze Interview können am Ende dieser Ankündigung zu lesen)

 

Initiator des Wettbewerbs:

Andreas Drekis (am 10.10.2005) Leiter der musisch-kulturellen Begegnungsstätte
 „Hellenikon Idyllion“

Selianitika, Griechenland

 

Die Jury:

Alois Springer
Chefdirigent, Musikdirektor,Frankfurt am Main


 

Werner Schulze
Professor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien,
Komponist, Wien


 

Rafaïl Pylarinos
Dirigent, Komponist, Athen

 

     

Rafaïl Pylarinos, Werner Schulze und Alois Springer       

                                           

 

1. Preis
 

Andrew Michael March

     

Andrews Marchs

Biographie:

1973 geboren, studierte von 1992 - 1996 Komposition und Instrumentation

bei Jeremy Dale Roberts am Royal College of Music mit dem Abschluß BMus (Hons) RCM

Auftritte (Auswahl)

 
   
Marine - à travers les arbres (1997)

Moscow Radio Symphony Orchestra        European Union Youth Orchestra,         Dirigent Vladimir Ashkenazy

 

A Stirring in the Heavenlies (2000)

London Symphony Orchestra (Uraufführung)

 

Nymphéas for 2 Pianos (2002)

Uraufführung im Royal Palace, Stockholm

 

5 weitere Aufführungen in und um Skandinavien

 
   
Preise (Auswahl)

 

 
1996 Sieger in The Royal Philharmonic Society  Composition Prize
1998 Sieger des Masterprize International Composition Competition
 


     
          
                                                
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 5 Songs of Pindar -

 

 

 

  PINDAR - der bedeutendste Lyriker des antiken
                                                                        Griechenlands, 522 - 446 v. Ch.

Pindar-Text gesungen: Video mit Chor kurz   (Klicke rechte Maustaste -->
 
 Ziel speichern unter)

Video "Pale" mit Chor (lang) "He Pale"  (Klicke rechte Maustaste --> 

 Ziel speichern unter) 

    

Bilder von der Preisverleihung

Der "Ringkampf" - ein Stück aus der Komposition von Andrew March:

Diese Wettkampfdisziplin ist vom Maltachor in altgriechischer Sprache

mit Klavier (ohne Orchester), unter der Leitung von John Galea,

aufgeführt worden. Das Konzert fand am 20. September 2003 im archäologischen Museum in Egion statt. Andrew March, der Komponist, Henrique Hernandis Martinez , der Jugendpreisträger, Alois Spriger, 

einer der 3 Juroren und der Bürgermeister von Egion waren  anwesend.

Sprecher 1 mp3   

Sprecher 2mp3  

Deutsche Überzetzung:

Ringen (Isthm. 5, 56-63)

Nicht vergeblich war die große Anstrengung der Männer,
und was sie aufgewendet haben, hat die gottbestärkte Erwartung
nicht enttäuscht. Ich lobe auch Pytheas, dass er dem Phylakidas
beim Glieder Lockern das gerade Zuschlagen eintrainiert hat.
Er selbst ist ja mit den Armen geschickt und ein vorausdenkender Gegner.
Nimm den Kranz für ihn und bring ihm das schönwollige Stirnband.
Und sende ihm zugleich einen neuen, weitfliegenden Hymnus.

2. Preis

Ken Ito

   

- Choreia Pteroessa („Fliegender Chor“) -

Ken Itos Biographie:

1965 in Tokyo geboren, studierte Komposition, Piano, Cello und Physik
in Tokyo

Positionen (Auswahl)

 

 
derzeit

Professor für Komposition und Dirigieren, University of Tokyo

 

 
 

musikalisch technologische Zusammenarbeit mit größeren japanischen Firmen

 

 
  Zusammenarbeit mit visuellen Medien  
     

Auftritte (Auswahl)

 

   
1998 

Dirigent bei der Aufführung des posthumen Werkes von John Cage "Ocean" zusammen
mit Merce Canningham und seiner Tanzgruppe

 

 
2001     

Aufnahme von Beethovens Sinfonie Nr.5 und Tschaikowskys Violinkonzert

 

 
2002 dirigieren des Japan Yomiuri Symphony Orchestra  
     

Preise (Auswahl)

 

   
1993    

1. Preis des Tokyo Metropolitan Competition of Orchestra Composition

 

 
1999    prämiert für Toru Takemistu Award, beurteilt von Luciano Berio  


 

2. Preis

Shigeru Kan-no

  

- Millenium Soldier III “ Hymnen Pindars“ -

Shigeru Kan-nos Biographie:

1959 in Fukushima/Japan geboren, studierte von 1980 - 1997 unter anderem Musik und Musikwissenschaft in Tokyo, Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Wien, Komposition an der Musikhochschule Stuttgart und Komposition und Dirigieren an der Musikhochschule Frankfurt

Auftritte (Auswahl)  
   
1986 - 1992

dirigierte u. a. das Tokyo Symphonie Orchestra und das Radio Symphonie Orchester Stuttgart insbesondere im Bereich "Neue Musik"

 

1992

Assistent bei Professor Karlheinz Stockhausen mit Ensemble Modern Frankfurt

 

seit 1998

dirigierte u. a. das Lisboa Philharmonic Orchestra und das National Symphony Orchestra Uzbekistan

 

   
Preise (Auswahl)  
   
2000

2. Preis beim Quebec/Canada French Chorus Composition Concour

 

2001

3. Preis beim 2 Agosto in Bologna/Italia

 

2001 1. Preis beim Cantus Ensemble in Croatia

                         
                                                      
Sonderpreis

Aaron David Miller

  

- Five Hymns of Pindar -

Komposition und Orgel in der Manhattan School of Music, New York, NY, mit dem Abschluß D.M.A. (1999)

Positionen (Auswahl)  
   
1998 - 2002

einige größere Kompositionen und öffentliche Aufnahmen, speziell für Orgel

 

2001 - 2002

einige freiberufliche Engagements auf Festivals in den USA

 

seit 1997

Musikwissenschaftler, Scarsdale, NY; Transkription und Behandlung von Urheberrechtsfragen

 

   
Preise (Auswahl)  
   
1998

Improvisation and Bach Prizes, Calgary International Organ Festival and Competition, Calgary, Canada

 

1999

Helen Cohn Award for Research in Medieval and Renaissance Music, Manhattan School of Music, New York

 

 

Sonderpreis für junge Komponisten

Enrique Hernandis Martínez

  

- The Musical Games 2004 -

1977 in Spanien geboren, studierte Musik in Valencia mit dem Abschluß

"Profesor de Percusión, Composición e Instrumentación" (2000)

Positionen (Auswahl)  
   
derzeit 

Director de la Unión Artística Musical de Navajas (Castellón)

 

 

Professor de Armonía, Análisis y Fundamentos de Composición en los Conservatorios Profesionales de Chella y Amussafes (Valencia)

 

 

mehrere Aufnahmen für Brassband und  Sinfonieorchester

 

 

mehrere Übertragungen in spanischen  Radiosendern

 

   
Preise (Auswahl)  
   
2001

1. Preis Concurso Nacional de Composición Musical "Ciudad de Alicante"

 

2002  1. Preis Concurso de Composición de Tolosa (Guipúzcoa)

 

Zusätzlich zur Aufführung empfohlende Werke

Gerold Amann

- Olympias Agona -

1937 in Voralberg/Österreich geboren, studierte u.a. Musikwissenschaft und -erziehung, Gymnasial- und Kompositionslehrer
 

Dinos Constantinides



-
- Hellenikon Idyllion -

studierte zuerst in Athen, nachher in U.S.A Komposition und Violine,
Professor für Komposition an der University of Louisiana/USA
 

Claude Lachapelle



-
Olympic Music -

1951 in Drummondville/Québec/Kanada geboren, Musiklehrer



Spiros Mazis

- Pindar´s Hymns -

1957 auf Korfu geboren, studierte u.a. Komposition
 Direktor des Athener Konservatoriums
für klassische, zeitgenössische und elektronische Musik

Videomitschnitt der "Hymnen von Pindar"

im Rahmen des Kompositionswettbewerbes vom Hellenikon Idyllion, das Stück von Spyros Mazis, aufgeführt
in den  antiken Theater von Oiniades und in Argos, gespielt und gesungen vom Orchester und Chor des Opernstudio Meran

unter Leitung von Prof. Richard Sigmund   zum     Downloaden (mpg 1MB)

Im antiken Theater von Argos
 



 

Tina Ternes

- Five Rings -

1969 in Kaiserslautern/Deutschland geboren, studierte u.a. Schul- und Filmmusik, Gymnasiallehrerin

*

John White

Hymns of Pindar  -

studierte Cello und Komposition, Ph.D., Musikprofessor em. Gainesville/Florida/USA
 

 

Interview mit Werner Schulze vom  12.07.2003

 

Hellenikon Idyllion sprach mit dem Jurymitglied Werner Schulze, Professor für Musik
und Kunst an der Universität Wien, über das Ergebnis des Kompositionswettbewerbes.

 

HELLENIKON IDYLLION: Haben Sie erwartet, dass so viele Komponisten aus
der ganzen Welt sich so enthusiastisch an diesem Kompositionswettbewerb beteiligen werden?

SCHULZE: Ehrlich gesagt nein. Die Aufgabe, einen antiken griechischen Text und die
Sportarten der antiken  Spiele in musikalischer Form wiederzugegeben, war nicht leicht
zu lösen. Wie Sie ja wissen wird Altgriechisch heutzutage nicht mehr gesprochen,
desweiteren wird es immer seltener unterrichtet.
Wir waren wirklich sehr froh über dieses weltweite Interesse. Trotzdem wäre ohne
Hellenikon Idyllion und den Initiator dieses Wettbewerbes, Andreas Drekis, diese
weltweite Bekanntmachung nicht gelungen. Unermüdlich versendete er e-Mails an
jegliche Art von musikalischer Institution und beantwortete eine Vielzahl von Fragen.
Deshalb, ein „großes Danke“ an Ihn.

 

Klassische Musik und Sport,  sind diese beiden Aspekte überhaupt vereinbar?

SCHULZE: Für uns war es wichtig, den sportlichen Gedanken mit Musik
auszudrücken. Außderdem war in der Antike das Sporttraining und die
künstlerische Tätigkeit bei einer umfassenden Ausbildung gleichbedeutend.
Sport und Kunst wurden also als absolut gleichwertig und wichtig angesehen.

 

Mit welchen Kriterien bewertete die Jury die eingereichten Werke?

SCHULZE: Wir legten auf mehrere bestimmte Eigenschaften wert,
wie beispielsweise dass die fünf antiken Disziplien Lauf, Weitsprung,
Diskus, Speerwurf und Ringkampf wirkungsvoll umgesetzt wurden,
dass die Metrik von Pindar´s Text ins musikalische übertragen wurde,
wie das Orchester, der Chor oder der Sprecher behandelt wurden
und wie die Qualität der Komposition im allgemeinen war.
Wir bevorzugten keinen speziellen Stil, wichtig aber war es zu versuchen
einen neuen Weg einzuschlagen. Wir bewerteten ob der Komponist fähig war,
indem er dieses Thema bearbeitete, eine eigene Meinung zu entwickeln
und ob er den Mut hatte seine eigene Sprache nicht nur zu finden sondern
sie auch anzuwenden. Desweiteren war es wichtig, dass Personen,
die an Musik interessiert sind, einen Zugang zu der musikalischen Darstellung
des Themas finden können. Das zu Populäre oder auf der anderen Seite
das zu Avant-gardistische war weniger gefragt.

 

Können Sie uns einige Details über die Teilnehmer geben?

SCHULZE: Wir erhielten 21 Werke aus vier verschiedenen Kontinenten, darunter
befand sich auch zwei weibliche Komponistinnen. Wir waren froh zu sehen,
dass auch junge Musiker am Wettbewerb teilnahmen.

 

Steht bereits fest, wann und wo diese Werke das erste mal der Öffentlichkeit präsentiert werden?

SCHULZE: Als Vorgeschmack wird Ende Juli geplant, dasss das
Jugendsinfonieorchester Strassburg Teile eines prämierten Werkes
auf der Insel Kefalonia, in Olympia selbst, in Korinth, in Galaxithi bei Delphi
und in Hellenikon Idyllion aufführt. Desweitern wird ein Chor aus Malta
Mitte September in Patras und in Athen Auszüge aus zwei weiteren
prämierten Werken singen. Insbesondere ist Hellenikon Idyllion bemüht
im  Jahr 2004 mehrere der prämierten Werken bei Konzerten mit Orchesten
und Chören in vielen Orten Griechenlands wie auch im Ausland, 
in Zusammenarbeit mit Sponsoren, aufzuführen.

 

Also im Großen und Ganzen ein erfolgreicher Wettbewerb?

SCHULZE: Absolut! Bemerkenswert für uns war der relativ gute Umgang
mit dem Versmaß von Pindar´s Text. Außderdem war es für uns wundervoll,
Werke aus der ganzen Welt – von Brasilien bis nach Australien- 
in unseren Händen zu halten, die einzig und allein den sportlichen Gedanken
der antiken olympischen Spiele repräsentieren!

 

mehr Infos über die Ausschreibung des Kompositionswettbewerbes

 

Uraufführung der Komposition

von Andrew March (1. Preis)

am 20. 9. 2003 in Egio mit dem

Chorus Urbanus from Victoria, Gozo Malta

 

Der CHORUS URBANUS, seit 1975,
 wird heutzutage als einer der

besten Chöre in Malta betrachtet.

Seit seiner Anbindung als Residenzchor der St. Georges Basilica  in Victoria,

hat der Chor sich immer bemüht, ein hohes musikalisches Niveau zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

Mro John Galea

Nach seiner frühen musikalischen Ausbildung mit einem Stipendium des Trinity College (London) und als Licenziat der Royal School of Music (London) schloß er sein Studium erfolgreich an der Universität Durham ab. Er studierte außerdemMusikwissenschaft an der Universität Pavia, Italien. John Galea

studierte zeitgenössische Kompositionstechniken bei Charles Camilleri

und förderte seine Studien bei Franco Donatoni beim Fondazione Romanini in Brescia. Seine Kompositionen sind in Malta, in Griechenland, in Frankreich,

in Italien und in Großbritanien aufgeführt worden.

 

 

Seit  1978 ist John Galea regelmäßiger Gastleiter beim Theaterorchester Manoel gewesen. 1998-99 wurde er zum Chefdirigenten des nationalen Orchesters von Malta ernannt. Als musikalischer Direktor des Operenstudios in Malta (1990-93) arbeitete er mit Professor Dobreva zusammen. John Galea ist seit 1979 der musikalische Direktor des "Chorus Urbanus From Victoria, Gozo Malta". Unter seiner Leitung hat der Chorus Urbanus den Vatican, Nottinghamshire, Sofia, Budapest und Wien bereist.

 

Im September - Oktober 2002 übernahm  John Galea "Die fröhliche Witwe".
Diese Produktion des Chorus Urbanus kennzeichnete den Chor
und seine führenden Solisten als die Hauptprotagonisten dieser Produktion.

 

 

folgende Konzerte wurden organisiert:

 

Nikea in Athen am 19. September 2003 um 21.00Uhr im Kipotheatro,

und in Egion am 20.9.2003  um 21.00 Uhr im Saal des archäologischen Museums

mit Chorwerken  und Arien aus Opern,  und als Höhepunkt ein Teil des
preisgekrönten Werkes von Andrew March  mit Texten von Pindar

für Chor und Soprano im Klavierauzug aus unserem internationalen
musischen Kompositionswettbewerb zu Ehren des griechischen Dichters Pindar
und der Athleten des antiken Hellas.

 

Am Sonntag den 21.9.2003 wird der Chor in der Katholischen Kirche

von Patras um 9 Uhr morgens während der Litourgie singen

 

 

www.geocities.com/chorusurbanus

 

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19. März 2005

 

 Internationaler Wettbewerb Altgriechische

 Sprache,

 klassische Philosophie und künstlerische

 Gestaltung
 
Angesprochen sind Studenten und Schüler ab 16 Jahren.

Die kulturelle Begegnungsstätte Hellenikon Idyllion veranstaltet in diesem Jahr 2005 einen Wettbewerb, der klassisches Griechisch, philosophisches Denken und künstlerische Entfaltung verbindet. Dabei ist es das Ziel, das Interesse für griechische Kultur zu wecken und die Beschäftigung mit der Antike zu fördern.

 

Aufgaben

  1. Wähle einen philosophischen Spruch aus der griechischen Antike aus!

      (Gib bitte den Namen des Philosophen an.)

  1. Interpretation

Erläutere den Spruch auf Deutsch!

Dabei solltest du auf folgendes eingehen:

a)   Erkläre, warum du dieses Zitat gewählt hast und erläutere seine Bedeutung!

a)      Aus welchen Gründen ist die altgriechische Sprache deiner Meinung nach besonders geeignet, den Sinn des philosophischen Spruches auszudrücken?

b)       „Es ist nutzlos, Altgriechisch zu lernen, weil diese Sprache heute nicht mehr gesprochen wird.“

      Nimm dazu Stellung!

      Deine Interpretation sollte maximal zwei Seiten lang und in Schriftgröße 11 verfasst sein. 

  1. Gestaltung

      Entwerfe ein Plakat zur Präsentation des griechischen Spruchs.

      Auch die deutsche Übersetzung des Spruchs sollte mit eingebunden werden.

      Gestalte dein Plakat im Format DIN A4. Versieh das Blatt unten rechts mit deinem Namen.

      Die Ausgestaltung des Plakates ist dir freigestellt. Du kannst malen und zeichnen, eine Collage      entwerfen oder das Plakat mit dem Computer designen. Ob ein- oder mehrfarbig, ob im Hoch-     oder im Querformat - deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Organisatorisches

Die Jury besteht aus zwei griechischen und einem deutschen Gymnasiallehrer.

Ihre Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar.

Die Bewertung umfasst die philosophische Interpretation, das Verständnis der altgriechischen Sprache und die künstlerische Gestaltung.

Mit der Teilnahme erklären sich die Schüler damit einverstanden, dass die Beiträge von uns uneingeschränkt verwendet werden dürfen. Die Namen der Gewinner werden im Internet veröffentlicht.

 Einsendeschluss

Die Wettbewerbsbeiträge (pro Teilnehmer nur ein Beitrag) sind bis zum 30. 07. 2005 einzusenden.

per Mail:                       hellenikon@idyllion.gr

            oder auf dem Postweg:  Hellenikon Idyllion

                                                GR - 25100 Selianitika

Dabei sind Name, Alter und Adresse des Teilnehmers sowie die Adresse der Schule und der Name des Lehrers  bzw. des Professors anzugeben. 

 Preise

Die Entwürfe von Schülern und Studenten werden in zwei Kategorien getrennt voneinander bewertet.

Alle Teilnemer erhalten eine Urkunde.

Die Besten jeder Kategorie gewinnen je einen kostenlosen Ferienaufenthalt im Hellenikon Idyllion für zwei Personen. Die sechs Gewinner der ersten Preise laden wir für zwei, die sechs Gewinner der zweiten Preise für eine Woche ein. Auf den Aufenthalt weiterer Begleitpersonen gewähren wir einen Rabatt nach Vereinbarung.

Die Unterbringung erfolgt in Zwei- oder Dreibettzimmern.  

Die Begegnungsstätte Hellenikon Idyllion

Das Hellenikon Idyllion ist eine musisch-kulturelle Veranstaltungs- und Begegnungsstätte direkt am Strand in mitten eines großen Obst-, Trauben- und Blumengartens im typisch griechischen Badeort Selianitika an der Nordwestküste der Peloponnes. Hier treffen sich Orchester, Chöre, Theater- und Malereigruppen, Schulklassen, Familien und Einzelreisende und Liebhaber der alt- und neugriechischen Sprache und Kultur. Es werden Seminare, Vorträge, Symposien, Ausstellungen, Wettbewerbe, Konzerte und Festivals organisiert.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Homepage www.idyllion.gr.

 Förderung des Altgriechischen

Schulklassen, die Altgriechisch lernen und altgriechische Texte, die sie selbst verfasst haben, zur Diskussion vor Ort mitbringen, geben wir einen 30 bis 50%igen Rabatt auf die Aufenthaltskosten. (Bitte sprechen Sie die genaue Regelung mit uns ab.)

Wenn Sie dieses Jahr mit Ihrer Klasse nach Griechenland reisen, machen Sie Halt in Selianitika und besuchen Sie den Garten der Musen. Wenn Sie das Hellenikon Idyllion vor Ort kennen lernen möchten, laden wir gerne eine Delegation Ihrer Schule zu einem Schnupperaufenthalt in Selianitika ein.

Es würde uns freuen, wenn Sie vorbeischauen.

 Mit freundlichen Grüßen

Andreas Drekis

Leiter des Hellenikon Idyllion

P.S.: Vom 7. – 21. August findet zum dreizehnten Mal unser Seminar „Klassisches Griechisch        miteinander sprechen und geistvolle Texte lesen“ und zum siebten Mal unser Attisch-Wettbewerb statt. Auf der Website www.idyllion.gr finden Sie weitere ausführliche Informationen. Darunter unter anderem die Ergebnisse unseres Wettbewerbs zu Ehren des Dichters Pindar, den wir anlässlich der Olympischen Spiele 2004 veranstaltet haben.

 

Die Ergebnisse des "Agon Aretes"-Wettbewerbs.

 


Stellungnahme und Preisverleihung durch die Jurymitglieder Prof. Werner Schulze - Universität der Künste Wien, Helmut Quack - Gräcist, Husum und Julia Diamantopoulou - Gräcistin, Athen.

 

Die Anzahl sowie die Qualität der eingereichten Arbeiten hat uns überrascht:
Es wurden 26 Arbeiten eingereicht - weit mehr von Damen als von Herren - aus 3 Nationen (23 Deutschland, 2 Argentinien, 1 Spanien). Mit 23 Einreichungen überwog die Gruppe der Schüler (16 - 18jährig) gegenüber den Studenten (21 - 26jährig).
Die Aufgabenstellung war schwer, da sowohl geistiger Gehalt wie kreative Originalität gefragt waren. Beides - Text und Plakatentwurf - auf gleichem Niveau war also schwer zu erreichen. So haben wir uns entschieden alle Teilnehmer mit Preisen zu ehren.
Wir schlagen vor, einen SONDERPREIS (eine BESONDERE ANERKENNUNG) für das beste Plakat zu vergeben: An die 17jährige NADINE STEINER (Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing) aus Deutschland. Sie hat 2 Gemälde vorgelegt.
Zitat von Werner Schulze: „Beide von sehr schönem, künstlerischem (und philosophischem) Niveau“.

Ein Sonderpreis für besondere Originalität sollte an MARIA PÄTZOLD - Studentin in Leipzig gehen. Ihr Beitrag ist Text und Plakatentwurf in einem.
Mit einem weiteren Sonderpreis möchten wir MARIA ALEXANDRA LÓPEZ GABRIELIDIS (Universidad Nacional de Cuyo) aus Argentinien auszeichnen: hohe Qualitätsstufe von Text und Plakat!
Der Beitrag von EVA BOTTLER (Kaiser-Heinrich-Gymnasium) aus Deutschland ist ebenfalls einen Sonderpreis wert.
Zitat Helmuth Quack: "Eva Bottler hat den originelleren Spruch ausgewählt, sie zieht sehr passend christliche Gedanken in die Begründungen mit ein und liefert auch eine vielleicht (?) etwas elegantere Begründung für das Lernen von Altgriechisch“.
Auch GERRIT KURZT (Kieler Gelehrtenschule), JUDITH HOF (Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing), THOMAS ROSENHAMMER (Robert-Schumann-Gymnasium), EVA HENKE (Katharineum zu Lübeck), MAXIMILIANE BERGER (Gymnasium Casimirianum Coburg), JÖRG VON ALVENSLEBEN (Katharineum zu Lübeck) aus Deutschland und CRISTINA RADOS (Universidad del Salvador) aus Argentinien verdienen für ihre besondere Leistung einen Sonderpreis. Sonst in der Gruppe der Studenten (3 Teilnehmer) vergeben wir einen einzigen Sonderpreis: ADRÈS MOULINS (Universidad National de Cordoba) aus Spanien.

Für den 1. PREIS in der Schülerkategorie schlagen wir KLEONIKI RIZOU (Kieler Gelehrtenschule) aus Deutschland vor. Nicht nur das aussdrucksvolle Plakat sondern auch der Text sind insbesonders hinreisend.
Zitat von Helmut Quack: “ Kleoniki Rizou bezaubert den Leser in ihrem Text durch ihren lockeren und leichten Ton, in dem sie, als spräche sie vom ganz Alltäglichen, die tiefsten Gedanken zum Leben mit den Bildern des Mythos verwebt. Es fehlt völlig an den üblichen "großen Worten", mit denen sonst
Bildungsideale angepriesen werden. Als eine neue "Alice im Wunderland" nimmt sie den Leser an die Hand und läßt unmerklich in ihm die gleiche Liebe zur griechischen Sprache und Kultur wachsen, von der Kleoniki selbst erfüllt ist.“

Der Student JOHN RAUTHMANN (Augustinus-Gymnasium Weiden) aus Deutschland, einer von der Kategorie, die den gesamten Text auf Altgriechisch verfassten, erhält den 1. PLATZ!
Kommentar von Julia Diamantopoulou: „Tadelose Benutzung des attischen Dialekts, kombiniert mit einem eigenen einfachen Stil. Gelungene Beispiele in allen Bereichen für die Erläuterung des philosophischen Spruches und die eigene Feststellung, dass die Weisheit und die Freude, die das Erlernen der altgriechischen Sprache jemanden gibt, macht unwesentlich die Einzelheit aus egal ob sie heute gesprochen wird oder nicht.“

Die Jugendlichen haben viele gute Argumente für die Bewahrung der altgriechischen Sprache geliefert. Viel ehrliche Begeisterung, Enthusiasmus für die griechische Sprache und Kultur kommt zum Ausdruck. Die mit einem Preis ausgezeichneten Beiträge sind jene, die wenig bekannte Weisheitssätze griechischer Denker oder Dichter als Grundlage origineller und qualitätsvoller Darlegung und künstlerischer Plakatentwurf gewonnen haben.

Die PREISE sind:
Für den 1. Platz: eine schriftliche Anerkennung, eine grosse Mappe mit Briefmarken von der Olympiade 2004 in Athen mit dem Titel „Die Sieger“ und ein zweiwöchiger Aufenthalt mit Begleitperson im Hellenikon Idyllion.
Der Sonderpreis ist eine spezielle Mappe mit Briefmarken von der Olympiade 2004 in Athen.

Alle Sonderpreisgewinner und auch alle übrigen Teilnehmer mit ihren interessanten Beiträgen erhalten per Post eine Anerkennungs-Urkunde und eine Woche kostenlose Unterkunft im Hellenikon Idyllion. (Aufenthaltszeit nur nach vorheriger Absprache).

Es fiel uns nicht leicht, bei einer so großen Anzahl und verschiedenartigen Qualität der Einsendungen, eine Auswahl zu treffen beziehungsweise zweite Preise zu vergeben. Des Weiteren wurde die Zusammenarbeit mit der Jury durch die z.T. große Entfernung erschwert.
Wir bitten um Entschuldigung für die Verzögerung der Auswahlergebnisse, die aber für alle Teilnehmer ein schönes Weihnachtsgeschenk zugleich sein wird.
Gerne veröffentlichen wir Ihr eigenes Foto im Internet neben Ihrem Text/Plakat, wenn Sie uns eines senden.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme
Die Jurymitglieder Prof. Werner Schulze, Helmuth Quack, Julia Diamantopoulou
und der Initiator des Wettbewerbs der auch die Preise stiftet
Andreas Drekis
Gründer und Leiter von Hellenikon Idyllion

 

DEN TEXT ALS PDF ZUM DOWNLOAD FINDEN SIE
 

 HIER

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Im Juli-August 2005

Das Internationale Opernstudio Meran

unter Leitung von Prof. Richard Sigmund
Zum dritten mal
bei uns zu Gast
Aufgeführt wurden durch das Internationale Opernstudio Meran  in den antiken Theatern von Argos und Oiniades und in unserem Garten.

 
"Orfeus und Eurydike" von Christoph Willibald Gluck – konzertant
 mit szenischer Andeutung in Kostüm - in  Originalsprache und
"Die 5 Sieges-Hymnen von Pindar" des grossen Dichters  Pindars
 gewidmet den Athleten-Sieger in den antiken Wettkämfen  von Olympia, Pythia,
 Nemea und Isthmia  komponiert für Orchester und Chor bei Spyros Mazis, Athen der einen Preis
im interationalen Wettbewerb des Hellenikon Idyllions  gewonen hat.
Es nahmen 90 Musiker mit dem Orchester und dem Chor teil !


 "Orfeus und Euridike" in dem antiken Theater von Argos . Ein Erfolgsprojekt des Hellenikon Idyllion
 


Auch die Oper "Orfeus und Euridike "wurde unter den Olivenbäumen des Gartens mit 90 Musikern und 300 Besucher aufgeführt  
       Video  Der Triumphmarsch mit 90 Musiker aus der Generalpobe in unserem Garten

Mehr von Veranstaltungen durch Gast - Orchestern und -Ghören in Hellenikon Idyllion klicken Sie

 http://www.idyllion.gr/OrchD.htm

und  http://www.idyllion.gr/Programm2005-06-07-08.htm
 

 

 

 
 
Videomitschnitt von der Probe  
Orfeus und Eurydike
in Hellenikon Idyllion

zum Downloaden (mpg 1MB)
 
Videomitschnitt der "Hymnen von Pindar" im Rahmen des Kompositionswettbewerbes vom Hellenikon Idyllion, das Stück von Spyros Mazis, aufgeführt
in den  antiken Theater von Oiniades und in Argos

zum Downloaden (mpg 1MB)

 

 

Das Konzert an den historischen Mauern von Nafpaktos am 09.08.

zum Downloaden (mpg 1MB)

 

 

 

Einen kleinen Konzertmarathon legte das Sinfonische Blasorchester der Jugendmusikschule Singen und das Streichesemble Stringendo im Sommer zurück. Insgesamt 7 Konzerte fanden hier in Griechenland statt. In angehnemer griechischer Atmosphäre konnten sie sich dann im Garten der Musen im Hellenikon Idyllion von den anstrengenden Auftritten erholen. Zu Gast im Hellenikon Idylllion waren sie vom 30. Juli bis 8. August. Geleitet wurde das Sinfonische Blasorchester von MD Siegfried Worch, das Streichesemble Stringendo stand unter der Leitung von Bruno Kewitsch.

 

Vom 22.9. - 2.10.04 gastierte das Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg hier im Hellenikon Idyllion. Sie hatten mehrere Konzerte in Athen und auf dem Festland.

 
 
Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg
c
/o Musikwissenschaftliches Institut der
      Universität Marburg (Lahn)
 
Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg bei einer Aufführung in einem
Gymnasium in Egion

 

 
 
     
 
 

Zehn Tage Musik des Studenten-Symphonie-Orchester Marburg im
Paradiesgarten "Hellenikon Idyllion"
unter der Leitung von Alois Springer.

Alois Springer über den Aufenthalt des SSO Marburg:

"Es ist selten, wenn Träume in Erfüllung gehen und dabei noch Träume
bleiben. Einer meiner Träume war, einmal in der freien Natur und im
täglichen Zusammenleben in einer gleichgesinnten Gemeinschaft Musik machen
und erleben zu können -  in der Symbiose von Sonne, Wasser, , Luft,
Bewegung,  frei und losgelöst von konventionellen Zwängen - als Einzelner,
in Kammermusik-Gruppen und schließlich im großen Klang eines
Symphonie-Orchester von 60 Musikern/innen.
Andreas Drekis, der Gründer und Leiter von "Hellenikon Idyllion" gab mir
und dem Studenten-Symphonie-Orchester Marburg
die einmalige Möglichkeit, in seinem prachtvollen Paradiesgarten "Hellenikon Idyllion"
direkt am Meer diesen Traum nicht nur zehn aufregende Tage zu verwirklichen, sondern auch
mit der Aussicht auf eine zukünftige musikalische Heimat in Griechenland
mit seinem in allen Belangen besonderen Fleckchen Erde "Hellenikon Idyllion".

In diesem Geist verbleibe ich "Hellenikon Idyllion" dankbar verbunden.

          Alois Springer, Dirigent


 

 

Videomitschnitt (Radezkymarsch) von dem Konzert in Messolongi

zum Downloaden (mpg 992kB)
 
 
 
 
 

 

Für die  spannende Ergebnisse mit Fotos und Aufführungsvideos

und vieles mehr


klicken  Sie
hier Kompositionswettbewerb 2003 Ergebnisse

Pindars  Hymnen Wettbewerb mit Videoklip des ersten Preises

 

 

 

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